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Cides & Leys

Live Facebook & Myspace Concert

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011
Besonderheiten/Stil: instrumental; live; ArtPop; Funk; Jazzrock / Fusion; Klassikrock / Adaptionen; Latin; RetroProg; Worldmusic / Ethno
Label: Stick Center Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Guillermo Cides Stick
Alex Leys Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. Amor Brujo 7.24
2. Dance a lot 4.09
3. Los dias tambien pasan para ti 4.30
4. El Mundo interior de los planetas 6.48
5. Billy Jean 5.18
6. Spain 4.20
7. Passacaglia 4.52
8. Estas aun alli 5.25
9. Adios monino 6.34
10. Los dias que vendran 6.51
Gesamtlaufzeit56:11


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Guillermo Cides ist ein Stick-Spieler aus Argentinien (auf diesen Seiten schon als Mitglied der Formation CCA vertreten), dessen Leidenschaft für dieses Instrument sich auch in der stilistischen Vielfalt widerspiegelt, die man auf der CD "Live! Facebook & My Space Concert" wiederfindet. Das Konzert sollte zwanzig Jahre des Stick genannten Instruments zelebrieren. Cides agierte frühen schon als Vorgruppe für u.a. Emerson, Lake & Palmer, Jethro Tull, Fish, Roger Hodgson, John Wetton und Trilok Gurtu.

Aufgenommen hat Cides die vorliegende CD im Duett mit dem Schlagzeuger Alex Leys, der hier allerdings zum blossen Begleiter bestimmt wurde. Oder, etwas positiver formuliert, der Schlagzeuger erfüllt zufriedenstellend die traditionelle Aufgabe, die seinem Instrument ursprünglich zugedacht war. In mehreren Stücken kommt Cides auch gut ohne Schlagzeug zurecht.

Cides' stilistische Bandbreite reicht von lateinamerikanischen Rhythmen, Pop und Fusion über Funk und Klassik bis hin zum ethnisch eingefärbtem Prog, der stark ans King Crimson-Umfeld erinnert. Alles rein instrumental, versteht sich, sodass man wieder die alte Weisheit bestätigt sieht, dass eine Melodie nicht unbedingt nur deswegen schlecht sein muss, weil sie in einem bestimmten Genre bekannt wurde. Ob Astor Piazzolla, Michael Jackson, Chick Corea, Johann Sebastian Bach (jeder von ihnen mit einem Stück vertreten) oder Guillermo Cides selbst (mit fünf Kompositionen dabei), alle erfüllen ihre kompositorischen Aufgaben zur Zufriedenheit des offenen Hörers, weil ihre Leistung am Ende nur der Vielfalt einer von einem Stickspieler bestrittenen CD dient. Alles Stick-Musik eben...wenn man's richtig macht...Zumal durch die vorzugsweise polyphonen Stick-Arrangements (ist das wirklich alles ohne vorbereitete Background-Aufnahmen oder Samples abgelaufen?) die stilistischen Unterschiede kaum noch gravierend ausfallen.

Eine interessante Scheibe für Stick-Freunde!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.1.2012
Letzte Änderung: 4.1.2012
Wertung: 10/15

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